Masterstudierende entwickeln App-Prototypen „NaKlar: Nachrichten in Einfacher und Leichter Sprache“

Journalismus soll verständlich sein und so viele Menschen wie möglich erreichen. Das kann er jedoch nicht immer leisten. Vor allem junge Menschen und Schüler:innen haben oft Schwierigkeiten in der Nachrichtenrezeption. Deswegen entwickelten vier Journalistik-Studierende im Rahmen des Masterseminars „Entwicklung innovativer Formate“, geleitet von Prof. Dr. Friederike Herrmann und Prof. Dr. Liane Rothenberger, ein Konzept für eine Nachrichten-App mit dem Titel „NaKlar: Nachrichten in Einfacher und Leichter Sprache“.
Die App zielt darauf ab, Jugendlichen mit eingeschränkter Literalität oder einem Migrationshintergrund den Zugang zu journalistischen Inhalten zu erleichtern. Das Besondere an der App ist, dass sie Nachrichten in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen anbieten soll. So können alle Rezipient:innen in ihrer jeweiligen Lebensrealität abgeholt werden.
Die erste Stufe zeigt Nachrichten mit den Regeln der Leichten Sprache. In der zweiten Stufe können Nachrichten in Einfacher Sprache rezipiert werden, während die dritte Stufe schon sehr nah an die Standardnachrichten herankommt. Die Studierenden erarbeiteten sowohl das Design der App sowie Regeln und Richtlinien für das Umschreiben von Nachrichten. Neben den Schwierigkeitsstufen zeichnet sich „NaKlar“ außerdem durch eine angepasste Themenwahl aus. Neben den klassischen Ressorts sollen dort Nachrichten zu Themen wie „psychischer Gesundheit“, „Bildung“ oder „Tech-Trends“ angeboten werden.
Beitragsbeispiel
Quelle: Sophie Hepach, Veronika Zacher, Tom Zinram und Amina Iamalieva
