Digitale Teilhabe: Steffen Grütjen auf Fachtagung an der Katholischen Stiftungshochschule München

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um digitale Teilhabe zu gewährleisten? Unter anderem mit dieser Frage beschäftigte sich eine Fachtagung am 5. und 6. Februar 2026 an der Katholischen Stiftungshochschule München. Die Tagung wurde ausgerichtet von den DGPuK-Fachgruppen Kommunikations- und Medienethik sowie Medienpädagogik und dem Netzwerk Medienethik in Kooperation mit der Akademie für Politische Bildung Tutzing.

Projektkoordinator Steffen Grütjen erläuterte die Bedeutung von Leichter und Einfacher Sprache als Baustein für barrierearme Kommunikation im Journalismus. Von Seiten der Eichstätter Journalistik beteiligte sich zudem Dr. Tanja Evers mit einem eigenen Beitrag auf der Konferenz. Sie stellte medienethische Überlegungen zu den (des)integrativen Kräften digitaler Öffentlichkeiten vor.

Die ehemaligen Eichstätter Kolleginnen Prof. Dr. Liane Rothenberger und Anna Zimmermann (beide inzwischen an der Universität Bamberg) weiteten – auf Grundlage dreier Bedarfserhebungen von Schüler:innen, Senior:innen und Migrant:innen – den Blick auf Wissenschaftskommunikation und KI. Der abschließende Beitrag von Steffen Grütjen und Prof. Dr. Liane Rothenberger behandelte die Programmangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland, Österreich und der Schweiz für nationale und sprachliche Minderheiten.

Die einzelnen Vorträge waren eingebettet in ein eigenständiges Panel mit dem Titel „Grenzen und Chancen medialer Teilhabe: Vulnerablen Gruppen und sprachlichen Minderheiten eine Stimme verleihen“, moderiert von Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović (Universität Wien).

Foto: Dr. Korbinian Klinghardt (Hochschule Darmstadt)